• de
  • ru
  • tr
  • smallText
  • normalText
  • largetext

Leitliniengestützte Informationen zum Thema Demenz für Pflegende

Demenzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Alter. In Deutschland leben derzeit über eine Million Menschen mit einer demenziellen Erkrankung. Die Neuerkrankungsrate wird auf 244.000/Jahr geschätzt.

Primäre Zielsetzung dieser Internetseite ist es, wissensachaftlich fundierte Empfehlungen zu Diagnostik und Behandlung von demenziellen Erkrankungen sowie Hilfen im Umgang mit Demenz-Erkrankten zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen sollen auch dazu dienen, die Zusammenarbeit zwischen betreuenden Ärzten bzw. Ärztinnen, Pflegenden und Angehörigen zu fördern.

Die Inhalte, vor allem in den Bereichen Diagnostik und Intervention, orientieren sich - mit freundlicher Genehmigung der Herausgeber - an der DGPPN/DGN* S3-Leitlinie "Demenzen", 2009 und der "DEGAM* -Leitlinie Nr.12 Demenz", 2008 .

Die evidenzbasierten Inhalte sind so angepasst, dass Pflegende zu allen Themenbereichen der Leitlinie in sorgfältig verkürzter Form rasch und übersichtlich Informationen abrufen können. Interessierten steht es selbstverständlich frei, im ärztlichen Bereich weitergehende Erläuterungen zu den Empfehlungen und Evidenzgraden der Leitlinie einzusehen.

Für den Umgang mit herausforderndem Verhalten, dem Pflegende im Pflegealltag mit Demenzpatienten und -patientinnen häufig begegnen, stellt die Internetseite Rahmenempfehlungen zur Verfügung, die im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit von einem Expertengremium für die stationäre Altenhilfe entwickelt wurden (Bartholomeyczik, S. et al, BMG, 2006). Für weitere spezifische Bereiche des Pflegealltags (wie Ernährung, Schmerzmanagement, Sturzprophylaxe, Mobilität und Sicherheit) wird durch Verlinkung auf die nationalen Expertenstandards des "Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege" (DNQP) und der "Bundeskonferenz zu Qualitätssicherung im Gesundheits- und Pflegewesen e.V." (BUKO-QS) verwiesen.

Die Internetseite stellt Ihnen für den Praxisalltag außerdem weitere nützliche Hinweise (z.B. zum Thema Kommunikation mit Demenzkranken, technische Alltagshilfen, Autofahren, Finanzielles und Rechtliches) sowie Entscheidungshilfen zur Verfügung und verweist auf Anlauf- und Beratungsstellen. Diese Informationen können Sie nach Bedarf an die Betroffenen und Angehörigen weitergeben.


* DEGAM: Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin
DGPPN: Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
DGN: Deutsche Gesellschaft für Neurologie

Aktualisiert am 01.09.2015 10:01:15