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Schnittstelle

Patienten und Patientinnen mit einer Demenzerkrankung können meist von ihren primär versorgenden Hausärzten und Hausärztinnen diagnostiziert, therapiert und betreut werden.

Es kann jedoch sinnvoll und hilfreich sein, bei bestimmten Patienten und Patientinnen einen erfahrenen Fachspezialisten bzw. eine erfahrene Fachspezialistin zu konsultieren. Insbesondere dann, wenn:

  • Fortdauernde Unsicherheit über die Diagnose besteht,
  • Unsicherheit besteht, ob neben der Demenz auch eine Depression oder andere neurologische Störungen vorliegen,
  • Ein ungewöhnlich schnelles Voranschreiten vorliegt bzw. neue Zusatzsymptome hinzutreten,
  • Fragen bezüglich der Medikation bzw. eventueller Nebenwirkungen vorliegen,
  • Weitere spezifische Fragen zu klären sind,
  • Eine genetische Beratung gewünscht bzw. erforderlich ist oder
  • Die Patienten und Patientinnen bzw. Angehörigen eine Expertenmeinung hinzuziehen möchten.

Empfehlung (Quelle: DEGAM-Leitlinie Nr.12: Demenz, 2008)
  • Eine enge Kooperation mit Pflegenden ist anzustreben. (C)
  • Überweisung zu Fachspezialisten bzw. Fachspezialistinnen bei: (C)
    • Bleibender Unsicherheit über Diagnose bzw. Therapie,
    • Zusätzlichem Hilfsbedarf,
    • Wunsch von Patienten bzw. Patientinnen oder Angehörigen,
    • (Starker Depression).


(Quelle: DEGAM-Leitlinie Nr.12 Demenz, 2008)

Aktualisiert am 04.10.2012 17:59:00