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Rehabilitation bei Demenz

Demenzerkrankte werden häufig als körperlich und kognitiv so stark eingeschränkt angesehen, dass man ihnen spezifische Rehabilitations- und Übungsprogramme nicht mehr zukommen lässt, obwohl sie von solchen Programmen profitieren könnten. Es gilt daher:

Etablierte diagnostische und therapeutische Verfahren, einschließlich Frührehabilitationsprogramme, sollen im Falle körperlicher Erkrankungen Demenzkranken aller Schweregrade bei entsprechender Zielformulierung nicht vorenthalten werden.

Empfehlung nach DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009:
Spezifische Behandlungsprogramme bewirken bei leicht- bis mittelgradig betroffenen Demenzkranken ähnliche, bis nur mäßig geringfügigere Therapieerfolge hinsichtlich Mobilität und Selbstversorgungsfähigkeit wie bei kognitiv Gesunden.81
(Empfehlungsgrad B, Evidenzebene IIb)

Quelle: DGPPN/DGN-S3-Leitlinie "Demenzen", 2009

Aktualisiert am 04.10.2012 17:58:50