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Wohnraumanpassung

Positive Effekte einer individuellen Wohnraumanpassung auf die Selbständigkeit des/der Betroffenen sowie die Belastung und Lebensqualität betreuender Personen sind nachgewiesen. In der ärztlichen Betreuung sollte das Thema Wohnraumanpassung angesprochen werden, wie z.B. Gefahrenvermeidung durch Herdsicherungssysteme, Beseitigung von Stolperfallen, Hilfe durch Ortungssysteme usw. Dies ist insbesondere bei der zunehmenden Zahl von allein lebenden Demenzkranken wichtig.

Unverzichtbarer Bestandteil der Wohnungsanpassung sind eine qualifizierte Beratung und eine praktische Unterstützung bei der Durchführung. Welche technischen Hilfen im Einzelfall sinnvoll eingesetzt werden können, wie der Wohnraum individuell angepasst werden kann und wer sich gegebenenfalls an den Kosten beteiligt, kann man beispielsweise in örtlichen Wohnberatungsstellen erfahren; auch empfiehlt sich die Beratung durch einen Ergotherapeuten bzw. eine Ergotherapeutin.

Hier eine kleine Auswahl nützlicher Informationsseiten:

  • www.online-wohn-beratung.de (Information und Beratung für Menschen, die eine persönliche Beratung durch eine Wohnberatungsstelle nicht nutzen können oder wollen).
  • www.kom-fort.de (z.b. Download einer Checkliste mit Wohnungsanpassungsmaßnahmen für sicheres Wohnen zu Hause sowie Bilder mit anschaulichen Beispielen für die bauliche Wohnraumanpassung).


(Quelle: DEGAM-Leitlinie Nr.12 Demenz, 2008)

Aktualisiert am 04.10.2012 18:00:04